Donnerstag, 8. Oktober 2015

Tag 136, der Tag vor dem Letzten

Liebe Menschen,
die Nacht war semioptimal: wirrer, wacher Kopf, schmerzende Stellen an den Füßen, eine Gelse, die mehrmals zugestochen hat... So kam ich dazu, Frau Merkel zu erleben und bin beeindruckt von der Glaubwürdigkeit, die sie ausstrahlt. Auch der darauffolgende Film machte mich nicht müde, aber hungrig, sodass die Vollkorn-Prinzenrolle bald vertilgt war. :)

Heute bin ich dann nach dem herrlichen Frühstück mit Regenhose aufgebrochen, aber kein Tropfen Regen zum Glück. Die Raab wurde überquert, Ortschaften durchwandert, das Dreiländereck von allen Seiten beaugapfelt - schon allein deshalb, weil ich nicht wusste, wo mein Weg weiterführt, und Kapfenstein gesichtet. :)
Ansonsten hab ich bei dem Gedanken morgen am Ziel zu sein mehrere Tränchen vergossen. Das werden nicht die letzten gewesen sein bevor ich ankomme... ;)
Beim Durchsehen der Fotos mit Walter Schmidbauer hat's mich ordentlich hergeflasht - es war schon wunderschön und phantastisch! :)
Ich hoffe heute auf einen besseren Schlaf.
Gute Nacht! :)
Alles Liebe,
carmen
die Raab

Kommentare:

  1. Ich kann dein Gefühl ein bisschen nachvollziehen. Auch wenn ich "nur" 19 Tage am John Muir Trail unterwegs war, die letzten Minuten bin ich mit gemischten Gefühlen und feuchten Augen gegangen. Aber als ich dann am Mt. Whitney ganz oben stand, war alles wieder woooow und ich war einfach nur glücklich auf so eine tolle once-in-a-lifetime Unternehmung zurückblicken zu können.

    Das Leben geht dann überraschend normal weiter ;)

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  2. Lieber Gert,
    ich glaube, auf die Distanz kommt es gar nicht unbedingt an - anzukommen ist einfach ein unglaubliches Gefühl! :)
    Alles Liebe, carmen

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