Donnerstag, 30. Juli 2015

Tag 66, Wendepunkt Rankweil

Liebe Menschen,
ich hab heute den westlichsten Punkt meiner Reise erreicht. Ab nun geht's wieder retour. :)
Mein Weg von Bludenz nach Rankweil führte zuerst den Ill entlang. Ich glaub, ich hab in meinem schlaftrunkenen Taumel am Morgen nicht den besten Weg für's erste Stück gewählt. Es handelte sich um den Radweg, der ein weites Stück neben der Autobahn verlief. Erst ab Nenzing wurde es dann angenehmer. Der weitere Verlauf (zum größten Teil am Jakobsweg) führte durch so klingende Ortschaften wie Schlins, Röns und Satteins - nein, nicht das Fernsehprogramm. Das ist bei Weitem nicht so sehenswert wie diese netten Orte und Dörfer. Es gab zwar auch keine Werbepausen, aber ich legte trotzdem eine Schwarzteepause ein, um die Müdigkeit zu vertreiben. 
Endlich in Rankweil besuchte ich die sehr schöne Basilika, von wo ich abgeholt wurde, um nun ein paar regenerative Tage einzulegen auf die ich mich schon sehr freue. Ich bin hier in Lustenau bei ganz lieben Verwandten und bin sicher, dass ein paar feine und erholsame Tage vor mir liegen.
Alles Liebe,
carmen

Mittwoch, 29. Juli 2015

Tag 65, das freundliche Ländle

Liebe Menschen,
bereits heute Nacht bot sich mir ein herrlicher Blick auf Schruns. Gutes Zeichen - kein Nebel! ;) Und morgens gab's dann ein herrliches Panorama mit Rätikon und Montafon. Einmalig schön umschmeichelten die Wolken die Gipfel wie ein Seidenschal eine Grazie.
Der Abstieg war dann nicht so ein Schmeichler für die Knie - rund 1700m in Serpentinen, Pfaden usw. bergab.

Tag 64, ein langer Weg

Liebe Menschen,
soviel in aller Kürze: Der Weg auf die Wormser Hütte war sehr weit. Für einen Sonnenbrand im Gesicht hat sie genug gescheint, die Gute. Dafür war's kurz vorm Ziel so nebelig, dass wir die Hütte fast nicht gesehen haben.

Montag, 27. Juli 2015

Tag 63, vom Ländle mit viel Wind begrüßt

Liebe Menschen,
nicht ganz unerwartet wurden heute Morgen sämtliche Bewegungen von einem Seufzer begleitet und ich hatte Mühe (lieber Körper, bitte kurz weghören!) diesen Kadaver aus dem Bett zu hieven.
Wohlwissend, dass ein Ruhetag schon dringend her sollte, hab ich beschlossen heute und morgen bei noch halbwegsem Wetter durchzubeißen. Gedopt wurde schon beim Frühstück mit Grünem Tee, aber der flache Weg nach Mathon kam mir bei Gegenwind und vereinzeltem Tröpfeln trotzdem vor als tapselte ich in Zeitlupe dahin.

Sonntag, 26. Juli 2015

Tag 62, Abschiede fallen schwer

Liebe HöhenmeterfetischistInnen und Freunde der schönen Aussicht,
unser gestriges Lagerplatzerl war voll Lebendigkeit, weil mehrere äußerst liebenswerte kleine Menschen uns mit neugierigen Fragen und ihrem Dasein forderten und erfreuten. Ich hab viel gelacht und würde sagen, das war einer meiner schönsten Hüttenabende! :)

Samstag, 25. Juli 2015

Tag 61, Wetterroulette

Liebe Menschen,
wir wurden heute von regelmäßigen Rufen und einem Kuhglocken-Konzert der Superlative geweckt. 4 "Hirten" samt Hund und ca. 35 Kühen beehrten uns damit. So standen wir in der klaren frischen Morgenluft am Balkon und schauten dem Treiben zu. Ein herrlicher Anblick! Und ganz leicht ging das Aufstehen damit.
Unser Vorsatz, uns am Frühstück bei noch unklarem Preis den Bauch vollzuschlagen, scheiterte am mangelnden Platz im Bauch - es blieb also bei der üblichen Verzehrmenge.

Freitag, 24. Juli 2015

Tag 60, vielleicht die teuerste AV-Herberge bisher

Liebe Menschen,
morgens müde aber doch gut gelaunt startete ich mit Jasmina bei unbeständigen Wetteraussichten Richtung Serfaus und Kölner Haus. Lange Zeit wurden wir von Bremsen genervt, eh nix Neues (zumindest für mich), aber ich muss jetzt nicht rauchen, dass macht meine Begleitung für mich. :)
Der Weg war unspektakulär und bald erreichten wir Serfaus. Und am Ortsbeginn waren wir schon total irritiert, denn wir sahen ein blaues Hinweiszeichen mit einem weißen U drauf. Ja, es gibt hier auf über 1400m eine U-Bahn. Ich glaube, auf unserem Weg durch den Ort hab ich ohne Übertreibung 20 x "a U-Bohn!?" fassungslos vor mich hergesagt. Der Ort ist für mich der Inbegriff eines Tourismusortes. Eines der ersten Hotels hat in meiner Welt die Größe eines Flugzeugträgers und auch das hab ich eine Zeit lang kopfschüttelnd angestarrt, wie ein Afrikaner, der zum ersten Mal im Leben Schnee sieht. Durch den Ort flitzen alle mit Elektrorollern und -bikes, was dem Ganzen einen etwas spacigen Touch verleiht. Die Dame in der Bäckerei auf Wanderwege angesprochen, schüttelte energisch den Kopf. Keine Ahnung! 02A sucht man auch hier vergebens (im Ort sowieso aber auch außerhalb).Um ehrlich zu sein: Das ist auch keine Gegend, die das Wandererherz beglückt. Von Serfaus sind wir hoch zum Kölner Haus, wurden von einigen kleineren und größeren KFZ eingestaubt,  kamen aber bald ans Ziel, das sich uns in Horden von "Sommerfrischlern" in Halbschühchen ankündigte. Klar, hier fährt ja eine Seilbahn rauf. Das Ganze ergab ein bizarres Bild. Der Blick hinunter nach Serfaus mit den großen Hotels dicht beieinander, knapp oberhalb Almwiesen mit den kleinen Heustadeln als krasser Gegensatz, zudem die vielen Lifte, Gondeln usw.
Definitiv kein Ort, an dem ich mich wohlfühlen würde.
Dann kam aber erst das Kölner Haus, wo ich reserviert hatte. Ich bin von den AV-Häusern und Hütten gewöhnt, dass es fast überall gute Ratschläge für Touren gibt und meist auch bezüglich des Wetters Auskunft oder aktuelle Infos. Leider ist hier alles anders. Zum einen zahlt man hier Stornogebühren, das ist sonst der "Tod der Hütten" - vor allem dieser - wo ja so wenig Leute mit der Gondel hochgekarrt werden... Vorsicht Ironie! Das heißt, wenn wir wegen stabilen Wetters weitergegangen wären (was wir dann eh nicht taten) um morgen nicht in den Regen zu laufen, dann hätten wir pro Person 10€ gezahlt. Es sind nicht alle Zimmer belegt, d.h. es musste niemandem abgesagt werden wegen uns. Ich hatte bisher noch kein Problem auf irgendeiner Hütte, wenn ich kurzfristig umplante. Es gibt sogar Hüttenwirte, die dich weiterschicken, wenn das Wetter am selben Tag noch gut ist, am nächsten aber schlechte Bedingungen wären. Hier ist das anders. :-/

Als ich nach den Wetterprognosen von heute Nachmittag fragte verwies man mich auf den Aushang - den hatte ich schon studiert - bis ich merkte, dass das schon der morgige war. Darauf wies ich die Dame freundlich hin. ^^ 

Uns wurde geraten morgen zeitig aufzubrechen. Ja haben wir vor. Wann gibt's Frühstück? Halb 8. Ja, das ist richtig zeitig, gell!?

Zur Mittagszeit ging hier sowas von die Post ab (Tod der Hütten eben), sodass ich meine Suppe erst nach der Hauptspeise bekam. Die Preise sind ziemlich überteuert. Ich bin gern bereit mehr zu zahlen auf Hütten, die mühsam ihre Sachen mit Hubschrauber, Lastenseilbahn oder anders wie umständlich und kostspielig hochbringen oder sogar tragen müssen, aber hier fährt eine Gondel, mich haben LKW überholt und das Haus ist zumindest von Tagesausflüglern hoch frequentiert. Ich hab dann auf die Homepage des Kölner Hauses geschaut und beim Anblick der Preisliste dachte ich, ich seh nicht recht. Da der Regen kam (somit gute Entscheidung zu bleiben), hätten wir eh nirgends sonst hingehen können, aber wenn diese Preise stimmen, dann kann das hier kein Alpenvereins-Haus sein. Wir lassen uns morgen überraschen... ob über 50€ oder doch die üblichen Hüttenpreise.
So, es ist Zeit, die Beine für morgen gut zu erholen!
Euch wünsch ich alles Liebe!
carmen

Donnerstag, 23. Juli 2015

Tag 59, Schilderwald ins Nirgendwo

Liebe Menschen,
heute startete ich gut gelaunt. Das erste Stück Weg ließ ich mir noch ansagen. In der nächsten Ortschaft fand ich zwar ein Taferl mit 02A drauf, jedoch ohne Richtungspfeil. Von den vielen angebrachten Richtungstafeln wiederum war keine mit der gesuchten Ortschaft beschriftet. Kurz darauf wieder eine Gabelung, da fand sich auch Matzlewald neben Wenns drauf und ich folgte artig. Als ich die ersten Häuser von Wenns sah befürchtete ich schon, dass ich hier falsch war und behielt leider Recht.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Tag 58, höchster Punkt vor Herbergsuche

Liebe Menschen,
ich hab vergessen zu erwähnen, dass ich in Längenfeld im Hotel Liesl auf Patric Grüner getroffen bin. Für alle die ihn nicht kennen: Hat den Glocknerman 2012 und heuer gewonnen, außerdem war er im Vorjahr beim Race Around Austria Zweiter hinter Christoph Strasser im Solo-Bewerb. Leider bin ich nicht gewohnt ans Treffen solcher Prominenz sonst hätt ich ein Foto gemacht. Er war nicht so gesprächig, lag vielleicht daran, dass er arbeitete, oder aber er baut in seinen langen Wettkämpfen sprachlich ähnlich ab wie ich. Wobei ich mich ja hin und wieder bei Selbstgesprächen ertappe.

Dienstag, 21. Juli 2015

Tag 57, Schuhwerk +, Bremsen -, Hitze --, Heidelbeerstrudel ++

Liebe Freunde des fröhlichen Wanderschuhs,
heute war ich 8h - eh genau das, was man unter "eingehen" versteht - unterwegs in den neuen Tretern und es geht mir und meinen Füßen gut. Vielleicht werd ich noch bereuen, dass ich Lederne gekauft hab, aber derzeit kann ich nix an ihnen aussetzen. Einen Nachtrag zum gestrigen Einkauf gibt's noch. Der nette Verkäufer hat mir gesagt, ich soll ein bisschen mit ihnen spazieren gehen und wenn sie irgendwo drücken nochmal kommen, dann bearbeitet er sie ein bisschen. Das hab ich dann auch getan, und während er mit meinen Schuhen verschwand, hab ich mich umgesehen und hätte glatt 3 Paar (Nicht-Wander-)Schuhe sofort gekauft. Ich glaub, wenn man wochenlang in Wanderschuhen oder Five Fingers steckt ist das ein normaler Effekt. ;)

Montag, 20. Juli 2015

Tag 56, neues Schuhwerk

Liebe Menschen,
Mann könnte meinen für Frau gibt es nichts Schöneres als Schuhe zu kaufen. Nun bin ich ohnehin eine schlechte Schuhkäuferin und dann noch Wanderschuhe, die ich nicht einlaufen kann... ?! Mein Rasttag war ein Tag voller Für und Wider und einem Telefonat, in dem ich mein Leid klagte. Danach war ich nicht schlauer, aber mir war zumindest leichter. Nun sind es also neue Lowa geworden. Es ist fast ein Verbrechen die alten (stinkenden) Einlagen in die neuen noch duftigen Schuhe zu stecken, aber das muss dann wohl sein. Natürlich ist kein Schuh so bequem wie meine alten, weshalb sich jeder eng, drückend oder zu hart anfühlte. Es war ein Trara im Laden. :-/
Sie müssen nun einfach passen, denn die alten sind schon im Paket unterwegs nach Graz, wo sie den einen oder anderen Winter- oder Regenspaziergang noch erleben werden.
Ich bin gespannt wie es GEHEN wird mit den Neuen...
Ich werde berichten!
Alles Liebe inzwischen
carmen

Sonntag, 19. Juli 2015

Tag 54 und 55, es stolpert wer nicht rechtzeitig ruht

Liebe Menschen,
ich war - wie die Blogstalker unter euch vielleicht bemerkt haben - fern ab von jeglichem Empfang. Im Übrigen gab es nicht viel Berichtenswertes. Der Weg von Praxmar auf das Westfalenhaus war wenig lohnend - anfangs noch ein netter Waldsteig, später aufgrund des Regens vom Vorabend ein gatschiges Wiesenwegerl und schlussendlich ein gemütlicher Almweg. Ich versuchte trotz bleierner Müdigkeit noch Augen für die herrliche Bergwelt zu haben. Ein paar Mal schaute ich hinüber zum gestrigen Abstieg und zum Schafgrübler. Meine Trägheit wurde dadurch bestätigt, dass ich die auf den Wegtaferln angegebenen Zeiten überschritt. Normalerweise liege ich deutlich drunter. Der Gedanke an einen baldigen Ruhetag drängte sich auf.

Freitag, 17. Juli 2015

Tag 53, ein Steinbock belohnt mich :)

Liebe Menschen,
ein neuer Tag und auf ging's nach einer ruhigen Nacht und bestem Schlaf auf das Große Horntaler Joch. Die Schafe tummeln sich weit oben rund um den Schnee.
Ich hab gestern erfahren, dass Orthovox die Tiroler Schafwolle in Jacken reinarbeitet. Sollen spitze sein. Muss ich mir mal ansehen. Außerdem wird die Wolle auch zur Dämmung genommen - gutes Raumklima angeblich. Neuer Trend auch noch für Blumenkisterl (gemischt mit Erde, glaub ich), speichert Wasser. Also, indem man solche Dinge kauft/verwendet, fördert man Tiroler Schafbauern!

Donnerstag, 16. Juli 2015

Tag 52, lange Steige

Liebe Wanderinenverfolger,
Renate hat mich heute wieder verlassen. Danke liebe Renate für's Verköstigen, plaudern und besuchen. Sie hat sich wacker geschlagen auf ihrer ersten Hüttennächtigung im klitzekleinen 4er-Zimmer mit klaustrophobisch anmutender Raumnutzung, (zumindest warm) duschen im Waschbecken, konsequentem Dauerschnarcher des Zimmerkollegen und dünner Luft auf über 2000m.

Tag 51, Besuch

Liebe Menschen,
ich hatte heute ein uriges Quartier in Fulpmes und bin wieder mal beim langen Quatschen hängen geblieben. Aber so schaffte ich es zum Lowa-Partner und da hab ich schon das zukünftige Wunschpaar beäugt. Der Verkäufer hat gemeint, dass es meiner bis Feldkirch mit etwas Glück noch tut. Also, brauch ich eben Glück!
Renate ist heute zu mir gestoßen und wir haben uns an der Bergstation der Gondel getroffen. Sie wird mich nun 2 Tage begleiten.
Mein letztes Stück der 1500m aufwärts war ein steiler Steig und auch ganz unten hab ich einen feinen, aber steilen Steig nach Frohneben gewählt. Lief aber gut.
Die Starkenburger Hütte hat zwar keine Dusche, aber warmes Wasser. Der Ausblick auf einige 3000er und Gletscher ist einmalig. Das Zimmer ist für 4 und sehr winzig. Einer hat sich schon als Schnarcher geoutet.
Ich muss jetzt wegen Hüttenruhe hier auch ins Bett.
Also, alles Liebe
carmen

Dienstag, 14. Juli 2015

Tag 50, ich brauch Nachhilfe in Rinderkunde

Liebe Freunde des Kuhkommödienstadels,
heute kann ich leider (oder Gott sei Dank) nicht über Wiederholungstäter oder Nachahmer berichten. Allerdings hab ich am Weg von Navis nach Fulpmes sämtliche Rinder genau begutachtet, um Jungkuh und Ochse zu unterscheiden. Ich hoff, der aktive Tierschutz verklagt mich nicht wegen animalischem Spannertum.
Ich bin heute nur ungern und sehr spät von Navis aufgebrochen, weil's bei der Familie Hörtnagl so nett war. Es gibt keine Fernseher in den Zimmer, weil abends im Aufenthalts zusammengesessen wird, um über die gemachten bzw. bevorstehenden Touren zu sprechen. Wo gibt's denn sowas noch? :) Einfach herrlich! Nebenbei kann auch der Schnaps aus der hauseigenen Brennerei gekostet werden. Ich hab mal vor der Vitrine geschmökert, es gibt da wirklich unglaublich viele Schnäpse und Liköre, die zum Teil auch ausgezeichnet wurden. Ich würd sagen, diese Pension ist ein Geheimtipp: gute Lage für Bergtouren, Schnapsbrennerei im Haus, alles mit viel Liebe hergerichtet/dekoriert, Bücherschrank mit Nachtlektüren und Gastfreundlichkeit der Extraklasse! Und Maria ist ein Sonnenschein, der schon am Morgen die Gäste anstrahlt. Wie man unschwer erkennen kann: ich hab mich unglaublich wohl gefühlt! :)
Auch der Bachweg nach Matrei war ganz nach meinem Geschmack - ich steh auf fließende Gewässer, da kann ich mich gar nicht satt sehen.  Das Fließen ist so sinnbildlich für das Leben und Sein!
Leider haben Bäche einen großen Nachteil: Bremsen... und so durfte ich eine Morgenzigarrette "genießen". Was immer wie selbstverletzendes Verhalten aussieht, dient dazu, dass die Proteinbestandteile des Insektengiftes zerfallen und somit der Stich harmlos bleibt. Zumindest ist das mein Wissen zu diesem Vorgehen. Fakt ist: Es hilft! Danach leere ich die halbe Wasserflasche um den Geschmack wieder wegzubringen.

Ansonsten war der Weg heute gemütlich. Matrei mit seinen historischen Häusern hat mir sehr gut gefallen. Der Weg rauf nach Maria Waldrast und auf der anderen Seite wieder runter ins Stubaital lief parallel zu 2 Kreuzwegen. Neben der Kirche hab ich die Möglichkeit zum Kneipen genutzt - herrlich bei der Hitze!
Für alle BlasmusikerInnen, die mitlesen: Ich bin heut am Serles (imposanter Berg) vorbei und hab die Ruetz (4. Bild) überschritten - ich glaub, wenn man die mal gesehen hat, spielt man das ganz anders. Auch wenn ich den Ruetz Marsch nie gemocht hab. ;)
Von Fulpmes geht es morgen weiter, da wird dann Renate für 2 Tage als Begleitung zu mir stoßen. :)

Ach ja, unlustiges Detail: meine Schuhsohle fängt an sich aufzulösen. :-/

Alles Liebe,
die Kuh stalkende carmen

Montag, 13. Juli 2015

Tag 49, richtige Angst

Liebe Menschen,
mein (zumindest mir gegenüber wortkarger) Pilot des Fluges Lizumer Hütte 1207-130715 zeigte mir gestern schweigend den Weg zum Infoscreen, welcher das Flugwetter für heute Morgen mit überwältigender Genauigkeit vorhersagte: Regen. Nein, ich klatschte nicht bei der Landung und wurde ohnehin schon fast vom Putztrupp herausgemobbt. ;)

Sonntag, 12. Juli 2015

Tag 48, Check in at Lizumer Hütte

Liebe Menschen,
heute hab ich noch so einige Verständigungsmissverständnisse durchdacht (und -lacht), die es gestern gegeben haben könnte. Als Roberto von ihm zu mir und umgekehrt gedeutet hat und "Bon" oder sowas gesagt hat, hab ich gedacht, er meint, dass es nett ist, dass wir uns getroffen haben.

Tag 47, der Spanier und die Rufverbesserung der Tiroler

Liebe Menschen,
die Tiroler sind rehabilitiert. Es gibt sie doch die Netten! :)
Heute war sowieso ein Tag der Begegnungen. 20 m nach der Hütte kam mir ein offensichtlicher Weitwanderer entgegen (riesiger Rucksack, Zelt, bissl abgegammelt). Das Gespräch verlief wie folgt:
C: Wo kummst'n du heit scho her.
Er: Espaniol
C: English?
Er: France
C: Ah, sorry
Er: Kaffee (deutet auf den Bauch und dann auf die Hütte).
Verabschiedung

Samstag, 11. Juli 2015

Nachricht vom guten Geist 3

Liebe Leserschaft!

Carmen geht es gut, sie ist nur gerade in einem Funkloch - was das Internet betrifft ;-)

Freitag, 10. Juli 2015

Tag 46, ich mag keine Straßen

Liebe Menschen,
der Aufstieg heute über die Straße war nervtötend. Eine auf der Karte eingezeichnete Umgehungsmöglichkeit existierte nicht mehr, also wieder zurück. Da sind dann auch noch 3 abgeknabberte Beine von ?? gelegen. Kein schöner Anblick!
Da die Straße so kurvig ist, war ich nicht immer sicher, ob links zu gehen immer eine sichere Wahl ist.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Tag 45, Hauptsache was zum Essen und ein Bett

Liebe Menschen,
ich hab die Tiroler Grenze überschritten (die geht übrigens mitten durch den Stausee Durlassboden, siehe Bild). Bis dahin war ich wieder mal im herrlichen Reich der Butterhirsche, in die ich mich langsam ein bisschen verlieb.

Mittwoch, 8. Juli 2015

Tag 44, Regen(-erations)-tag

Liebe Menschen,
ich bin froh, dass ich in der Früh entschieden hab, hier zu bleiben. Mehrere waag- und senkrechte Duschen hätten mich erwartet, wenn ich nicht vorher vom Blitz geküsst worden wäre.
Morgen geht's ins Zillertal.  :)

Alles Liebe,
carmen

Dienstag, 7. Juli 2015

Tag 43, Getränkespenden für mich

Liebe Koarlgemeinde,
mein heutiger Tag begann nach einer Nacht des Hin- und Herwälzens damit, dass ich statt um 7 Uhr zu frühstücken erst um 8 Uhr aufwachte, was wieder einen unglaublich heißen Aufstieg zur Folge hatte - diesmal aufs Kröndlhorn, das herrliche Aussicht bietet (die ich vergessen hab zu fotografieren, aber es war so trüb, dass man eh nicht viel gesehen hätt. Am Gipfel hab ich eine Zeit lang mit einem netten älteren Herren geplaudert, der mir auch die umliegenden Gipfel benennen konnte. :)
Da auch Faktor 50 beim Sonnenschutz an seine Grenzen stößt, war ich heute ein bisschen Beduine (siehe Foto).
Aufgrund der irren Hitze und Gewittervorhersage beschloss ich statt über's Salzachjoch und die Babystube der Salzach über das Nadernachjoch und die gleichnamige Alm Richtung Ronachwirt abzusteigen. Auf einer Alm saßen grad Leute zusammen und ich bekam erfrischenden Holundersaft spendiert. Das Ronach stellte sich als Hotel heraus und das war das erste Mal, dass ich weiterging, weil's zu teuer war. Aber der Kellner war ausgesprochen nett und hat mir ein Mineral-Zitron ausgegeben. Allerdings war's in Almdorf Königsleiten auch nicht einfach - zuerst lief ich fast ganz  durch den Ort zur Gästeinfo um dann nochmal in die entgegengesetzte Richtung zum Hotel Ursprung zu kommen, wo ich ein herrliches, dem Budget gerade noch entsprechendes Zimmer bekam. In dem Ort gibt es 53 Einwohner - es ist ein reiner Tourismusort. Allerdings zur Zeit recht ruhig. Den Ort als solchen gibt's erst seit 60 Jahren, hauptsächlich gewachsen in den letzten 15. Früher war es eine Alm.
Hat mich irgendwie beeindruckt was hier entstanden ist. Die Einheimischen waren durchwegs total gesprächig und nett.
Morgen soll das Wetter sehr schlecht werden. Auch recht, dann würd ich mal einen Arzt wegen dem neuen Ausschlag aufsuchen. Ich glaube gegen eine Mischung aus Salbe, Sonnencreme und Sonne hat sich meine Haut zur Rebellion entschieden - mit den juckenden Knien schlaf ich nicht gerade gut... :-/
Ich werde es trotzdem versuchen.
Alles Liebe
carmen
Sonnenschutz
Aufstieg zum Kröndlhorn
Gipfel :)

Tag 42, als mir Koarl wieder einfiel

Liebe Menschen,
irgendwie fügt sich immer alles oder wendet sich zum Besseren.
Gestern Abend habe ich es geschafft das Kellergeschoss, wo auch mein Zimmer war, stromlos zu machen. Defekter Anschluss, das Problem war gleich behoben. Um Mitternacht wurde ich von Bayerischen Stimmen geweckt und war etwas genervt, da ich ohnehin nicht gut geschlafen hatte. Irgendwann musste ich mal zur Toilette und wieder kein Strom - zum Glück fand ich meine Stirnlampe dank wochenlangem Packen fast blind. Wieder im Bett, es war so gegen 3, ich hatte das Fenster gekippt um besser zu schlafen (sämtliche nachtaktiven Flattertierchen verstanden das als Einladung zu einer Party rund um meinen Kopfpolster eindeutig falsch) hör ich einen Geländewagen zu uns rauf rasen, direkt vor meinem Fenster parken. Der Fahrer kleschte die Tür zu und spätestens als er laut nach Betti, der Kellnerin rief war ich hellwach. Zuerst meinte ich irgendein angetrunkener Verehrer sei gekommen, aber das kurz darauf folgende "Hobs es a kan Strom?" ließ meine Kopfschnulze gleich wieder zu Ende gehen. Irgendwie fand ich dann doch noch einen traumreichen halbherzigen Schlaf.
Als um 6 Uhr meine Uhr piepste, war ich alles andere als ausgeschlafen. Das Wetter war stürmisch, trüb und bald sollte Regen dazukommen. Noch immer kein Strom und ich schätzte für wieviele Kleinspülungen das Wasser im Spülkasten reichen würde. Ich tippte auf 3 und sollte Recht behalten. ;)
Natürlich war's auch mit dem Frühstück so eine Sache. Also, gab's ein Pago mit Mineral (erst als ich den ca. halben Liter getrunken hatte fiel mir der letzte übrige Spülkastenrest wieder ein :-/ ), Brot und Käse (alles Hand geschnitten - und ich muss sagen so windschief geschnitten hat er Charme, viel besser als wenn er so züchtig und gebändigt daliegt, den Kühen gefällt's so sicher auch besser), Milch und Müsli.
Nachdem das Wetter nun grad extra grässlich war, ging ich nochmal schlafen. Passte eh gut, war ohnehin sehr unmotiviert. Ich hatte schon vorher versucht meinen noch nassen Sport-BH trocken zu liegen. Nun nahm ich auch die Socken mit dazu. Als ich aufwachte, kam draußen schon die Sonne durch, die Kleidung unter der Decke war trocken und ich wieder fit! :) Und weil der Strom ausgefallen war, gab's meine Halbpension um 10€ günstiger! :)
Ich war noch nicht sicher, ob ich den 02A gehen sollte oder gleich absteigen, war aber mehr auf den kurzen Abstieg eingestellt und sparte somit Gewicht beim Wasser (2 grad halb volle Flaschen). Nach kurzem Weg und dem Eindruck, dass das Wetter halten würde, schwenkte ich doch Richtung Herren- und Geigenscharte. War herrlich aber schwül und ich musste mal wieder Wasser sparen.
Auf der Steineralm gab's einen leckeren Kaiserschmarren und Holundersaft. Die junge Wirtin war so nett und zeigte mir einen Steig zur Sonntagalm, so hab ich mir den Abstieg ins Tal und den morgigen Aufstieg gespart. Allerdings erneut vergessen Wasser aufzufüllen... Ich sollt mir das auf die Hand schreiben oder sowas.
Ich war heut beim Gehen ein bisschen verrückt im Kopf, mir fiel ein, dass wir mal eine Zeit hatten, in der wir besonders Spaß an urigsten Dialektwörtern hatten (viell. wurde das durch Stephans Beitrag angeregt). Eine Frage, die seit Jahren ungeklärt ist, nämlich ob der Ausdruck "soachn" ein verwandtes Wort im Hochdeutsch hat. Wir kamen mal auf "sarchen" (über das Wort könnten wir viel lachen) und ich heut auf "seichen". Wer mir da endlich eine Antwort geben kann, beendet dieses leidige Thema.
Ich war durch meinen älteren Bruder oft von Burschen umgeben, die mir aufgrund meiner leidenschaftlichen Neigung mit Oliver an seinem Moped herumzuschrauben, den Namen "Koarl" gaben. Prinzipiell waren mir die "Männerarbeiten" zu allen Zeiten lieber als Hausarbeit. Hat sich nur wenig geändert.  ;)
Wie bin i da jetzt hingekommen? Aja, aus der Zeit stammt sicher der Großteil meines derben Wortschatzes - Burschen am Land reden halt so... und Koarls sowieso. :D
So, jetzt genieß ich hier noch ein bisschen die Abendsonne.
Bis demnächst und alles Liebe!
Koarl ;)
Zur Herrenscharte
Sehr gut beschildert :)

Vermeintlich das Karwendelgebirge?!

runter zur Steineralm, hinten die Hohen Tauern

Montag, 6. Juli 2015

Nachricht vom guten Geist 2

Carmen geht es gut, sie hat eine Hütte heute erreicht, nur gibt es dort nichts von diesem Internetz. Wenn jemand zuviel davon daheim hat, kann er/sie ihr ja ein wenig davon schicken mittels eines eingeschriebenen E-Mails. ;-)

Sonntag, 5. Juli 2015

Tag 41, somebody bring me some water

Liebe hitzegeplagte Menschen,
da ich gestern schon zu müde war nur ein kurzer Kommentar zu Mittersill: wer dort hinkommt sollte unbedingt am Bahnhof vorbeischauen und im Kiosk Lounge einen Smoothie oder eine andere der unzähligen Köstlichkeiten genießen!

Gastbeitrag des Wanderers, der eigentlich klettert

Liebe versammelte Leserfestgemeinde!
Ich durfte meine Freundin endlich wiedersehen, zuerst eine Woche daheim und dann eine Woche begleitend, was nach einem Monat nur telefonieren eine tolle Abwechslung war.
Hier lest ihr, wie es mir in der letzten Woche ergangen ist, von Maria Luggau im Lesachtal bis nach Mittersill.

Tag 1
Von Maria Luggau nach Leisach gehen wir ca. 7 Stunden, das heißt mit Pausen sind wir 8,5 Stunden unterwegs. Nachdem meine bessere Hälfte schon 1 Monat unterwegs war musste ich eine deutliche Verrohung und Verwirrtheit in ihrer Aussprache feststellen.
"I muaß soachn" (sic!) gehört da auf einmal zum Vokabular, genau wie "I hab mi anpatzt. Das T-Shirt is a Klumpat!"
Mit hochgezogenen Augenbrauen geht es gut dahin und wir erwischen nur ein wenig Regen als wir den Hochkofelpass überschreiten. Der anschließende Steig, der steil und mit Stahlseilen versichert nach unten führt, und der restliche Weg zieht sich stundenlang dahin. Bei der Galitzenklamm machen wir kurz Pause und essen zwei supergute und große Stück Kuchen.
Nach Lienz wollen wir heute nicht mehr gehen, das Knie von Carmen hat da wieder ein wenig herumgezwickt.
Im Leisacherhof bekommen wir ein Zimmer. Es ist etwas heruntergekommen aber günstig und das Essen ist genau so wie es am Land sein soll! Dasselbe gilt für die Betten. Züchtige 2 Einzelmatratzen mit 10cm Spalt dazwischen, Marke? U-Hakerl ;-)





Tag 2
Mit müden Haxen stehen wir auf. Die Gehzeit vom Vortag zehrt an meinen Bouldererhühnerbeinen darum machen wir heute den Katzensteig an der Isel und danach viel flache Kilometer. Eigentlich wollten wir heute nur 14km gehen - laut google maps - laut Wandertourenplaner (alpenvereinaktiv app) waren es dann aber doch ca. 20km! Wir marschieren eine halbe Ewigkeit bis St. Johann im Walde und dann noch weiter bis Huben wo es im Cafe Landler 1 Zimmer, 2 Bier und 2 Fertigpizzen für uns gibt - Juhu!

Am Morgen erwartet uns ein liebloses Frühstück von der angrenzenden Tankstelle, das wir mit (gezählten!) 18 Fliegen teilen müssen. Mit einer Hand wachelnd, mit der anderen Semmeln bestreichend sehen wir sicher sehr komisch aus nur die alternde Rockerbraut aka Chefin nimmt davon keine Notiz. Ich kann drei erschlagen und dränge auf baldiges Aufbrechen

Tag 3
Wir machen einen Rasttag mit 5,5 Stunden Netto-Gehzeit von Huben über Matrei nach Gruben wo wir uns beim Stampferhof einquartieren. Die einzige und liebenswerteste Unterkunft hier. Ein archetypischer Bauernhof als idealer Ausgangspunkt für den Aufstieg zur Badener Hütte, die nur 5,5 Stunden und 1600 Höhenmeter bergauf entfernt liegt. Wir streicheln Katzen, begutachten die Hendl und sind erfreut als die Ziege bei der Tür hereinschaut.
Am Abend gibt es noch einen fetten Kaiserschmarrn und einen Radler bevor wir an einem weiteren Tag sehr früh unter die Bettdecke kriechen und das Hauptabendprogramm im Fernsehen genießen. Kurz kündigte sich etwas Regen an das etwas verwirrt mit "Wenn der Regen kommt, dann großflächiger....kommt mir vor. Hoff i halt." von Carmen kommentiert wurde.




Tag 4
Vom Stampferwirt steigen wir auf die Badener Hütte auf im Nationalpark Hohe Tauern. Mit einer Gehzeit von 5-6 Stunden und 1600 Höhenmetern ein ordentlicher Hatsch der in Gruben gleich steil beginnt. Langsam lassen wir die Baumgrenze hinter uns und wandern an idyllischen Almen, Kühen und herrlichen Blumenwiesen vorbei. Immer begleitet von einem Bach der Schmelzwasser ins Tal transportiert.
Um 14 Uhr erreichen wir die Hütte und spannen den Nachmittag mal aus bei Franziskaner Weißbier, Kaffee, Tee und dem Warten auf das Essen - das erst gegen 19 Uhr fertig wird. Für einen Halb-Verhungerten eine ganze Ewigkeit plus tausend!
Die Nacht auf 2600 verbringe ich mit hin- und herwälzen, fluchen, Fliege vertreiben und Hüttenschlafsack zerreißen.



Tag 5
Motto: Badener Hütte bis Venedigerhaus. Oder: Wie man einbricht!

Der Weg von der Badener Hütte zum Löbbentörl war ziemlich beschwerlich. Wir mussten einige steile Schneefelder queren wo wir auch manchmal hüfttief eingebrochen sind. Da ich der Mann bin, habe ich selbstverständlich das Spuren übernommen (bis auf ein paar Ausnahmen). Am Löbbentörl machten wir einen Abstecher auf den inneren Knorrkogel der eine herrliche Rundumsicht bietet und mit 2884 auch ein hoher Fleckchen ist. Nach dem Löbbentörl gab es dann wieder Schneefelder und noch mehr Schneefelder, und so wurden aus 4 Stunden Gehzeit auf einmal 7 und ein ordentlicher Sonnenbrand trotz 50er Sonnenschutzcreme.
Nach dem Abendessen sank ich ins Bett und Carmen plante unsere Tour am nächsten Tag von 7,5 Stunden (auf die Neue Fürther Hütte), Gott sei Dank um, in 3,5 Stunden auf die St. Pöltner Hütte. Ein angenehmer Spaziergang.






Tag 6
Vom Venedigerhaus Innergschlöss geht es gemütlich auf die St. Pöltner Hütte - wobei gemütlich noch immer 800 Höhenmeter aufwärts sind. Bis zum Zirbenkreuz sind davon einige zu machen und meine Beine sind schwer wie Blei. Danach geht es aber etwas ebener dahin und ich komme in mein Tempo. Hier muss ich auch feststellen, dass ich kein Wanderer bin. Mittlerweile gibt es mir nichts mehr durch die Botanik zu hirschen und den 200. Bach neben dem 500. Berg zu sehen. Viel mehr genieße ich es dann auf der Hütte in der Sonne zu sitzen, Kaffee zu trinken und auf die 380kV Leitung direkt neben uns zu blicken und dem leisten Knistern der Hochspannung zu lauschen.
Morgen gibt es noch einen Abstieg nach Mittersill und ich bin unendlich motiviert zum Klettern, auch wenn das heißt heimzufahren und damit Carmen wieder alleine zu lassen und maximal telefonischen Kontakt zu haben.







P.S.:
Ich sage dir, Carmen, danke für diese Woche. Für das Ertragen meiner mürrischen Art wenn ich erschöpft bin, das gemeinsame Anwärmen der feuchten Betten auf den Hütten, die Rücksichtnahme und die Mitnahme auf deiner Reise. Jedenfalls für ein Stück. Natürlich werde ich dich wieder vermissen, aber du gehst deinen Weg und kannst die Runde schaffen, sofern du willst. Die Woche werde ich jedenfalls niemals vergessen.

Samstag, 4. Juli 2015

Tag 40, Ruhetag in Mittersill

Liebe Menschen,
ich hab heute den ganzen Nachmittag mit Planung und Quartiersuche für die nächste Zeit verbracht. War nicht ganz so erholsam wie gewünscht.
Heute folgt kein Bericht, bin zu müde und muss morgen ganz früh raus.
Alles Liebe,
carmen

Freitag, 3. Juli 2015

Tag 39, Saaaaalzburg! :)

Liebe Hüttengeschichten-Fans und Menschen,
das Land Salzburg - genauer Mittersill - ist erreicht. Mittersill begrüßte uns zur Erinnerung ans Vorjahr mit Regentropfen, aber nur ein paar zum Glück.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Tag 38, Hüttenleben nicht immer idyllisch

Liebe Nachtlektürenleser,
was soll ich sagen, die dritte Hüttennacht in Folge steht bevor. Die Hütten sind noch nicht lang offen, was wahrscheinlich der Grund ist, dass alle Betten feuchteln.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Tag 37, der Gentleman wird müde

Liebe Menschen,
von der Badener Hütte zum Venediger Haus erwartete uns eine Tour mit vielen zu querenden Schneefeldern. Man erkannte zwar Spuren, musste aber fleißig Tritte reinarbeiten, da es teils recht steil war. Mühsame Arbeit - das eine oder andere Mal sind wir auch eingestrumpft bis zur Hüfte.