Dienstag, 30. Juni 2015

Tag 36, Aufstieg Venediger Gruppe

Liebe Lesende,
heute bin ich, glaub ich, am bisher höchsten Punkt angelangt, der Badener Hütte. Sie liegt auf über 2600m (wie bei meinen gegangenen Km, weiß ich auch hier die genaue Zahl nicht). Das Panorama besteht aus zahlreichen schneebedeckten Gipfeln.

Montag, 29. Juni 2015

Tag 35, über Tempo, Gewässerfarben und Matreier Umwege

Liebe Menschen,
heute war nochmal die Isel eine Zeit lang unsere Begleitung bis wir dann ins Tauerntal kamen und ich mich über die wunderbare Farbe des Tauernbaches freute.

Sonntag, 28. Juni 2015

Tag 34, an der Isel

Liebe Menschen,
heute war's wie angekündigt flach, aber die Isel hat für die reduzierte Fernsicht entschädigt. Ich müh mich noch etwas mit den Knien ab und werd auch morgen noch auf Anstiege verzichten.

Samstag, 27. Juni 2015

Tag 33, etwas beschwerlich geht's weiter

Liebe Menschen,
ich darf heute von einer weiteren Etappe berichten, in der ich nun endlich Osttirol gehend erreicht habe.

Freitag, 26. Juni 2015

Es geht weiter

Liebe Menschen,
in aller Kürze: Morgen geht's weiter. :)
Außerdem hab ich jetzt eine Woche Begleitung (zusätzlich zum Zirbengockel). Ich bin sehr gespannt, wie das wird.
carmen geht wieder
Wuhuuuuuuu! :)

Dienstag, 23. Juni 2015

im Erholungsmodus

Liebe Menschen,
es gibt vom Weg nicht viel zu berichten, da ich mich momentan in Graz aufhalte und am Gesunden bin. Da darf ich auch gleich ein ganz großes DANKE an Dagmar schicken, die Beine, Rücken und Nacken mit ihrer gewohnt wunderbaren Massage wieder herrlich gelockert hat - dafür gibt´s derzeit keinen Kärntnerchor, aber das nehm ich in Kauf! ;)

Freitag, 19. Juni 2015

Tag 32, Ruhetag

Liebe Menschen,
heute steht ein richtiger Regenerationstag am Programm. Ich hatte auch Halsschmerzen. Meine Vermieterin hat mir freundlicherweise was zum Lutschen gebracht. Zum Gurgeln hab ich selbst was UND der Zirbengockel ist ein kleines Schluckerl leichter. ;)

Donnerstag, 18. Juni 2015

Tag 31, es gibt auch miese Tage

Liebe Menschen,
für all jene, die sich schon wundern, dass ich immer nur gut gelaunt bin, heute mal die andere Seite. Da ich gestern vom Ego gepusht ja auch noch vom Wolayersee runter gegangen bin, hab ich heute das Zuviel ausbaden dürfen. Da mir meine ausgesprochen liebe Gastwirtin am Abend noch was zum Essen gemacht hat, weil ich anständig hungrig war, hab ich nicht soooo erholsam geschlafen - is bei mir so, wenn ich gleich nach dem Essen schlafen geh. Also, gut geschlafen aber nicht erholt. Heute morgen war ich müde, wieder mal Muskelkater nach Langem und unmotiviert auch noch.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Tag 30, Murmeltiere fast hautnah

Liebe Menschen,
heute gibt's nur eine kurze Nachricht, weil ich schon sehr müde bin und keine Fotos, weil ich hier kaum mobiles Internet z'samm bring. Also, zuerst war ich nicht sicher wie weit ich gehen würde. Nachdem ich am Römerweg und der spitzen Wegbeschreibung von Otto so flott vorankam, war ich auf der Valentinalm am überlegen, ob ich bleiben oder weitergehen sollte. Letztendlich ging ich weiter in dem Wissen, dass nun eine zeitlich zache Tour vor mir stand.

Nepalhilfe läuft, es ist nie zu spät zum Spenden

Liebe Menschen mit Herz,
in Nepal geht schon was weiter mit unseren Spenden:
http://blog.hlade.com/category/reisen/nepal/
Link vom anderen Projekt - Hilfe für ein Krankenhaus:

http://cargocollective.com/nepalhilfesiddhi

Alles Liebe!
carmen

Dienstag, 16. Juni 2015

Tag 28 und 29, Museum und Regeneration

Liebe Menschen,
gestern war ich im Museum in Kötschach zum 1. Weltkrieg hier in der Region. Das war erschreckend, beeindruckend, schauerlich und interessant gleichzeitig. Erschreckend und schauerlich erklärt sich von selbst, glaub ich. Beeindruckt hat mich wie die Männer auf über 2000m überlebt haben (die, die halt nicht gefallen, erfroren oder verschüttet wurden), sich dort z.T. bis zu 30 m unter der Gletscherdecke Lager und Tunnelsysteme erbaut haben. In unglaublichsten Felslagen wurden Stützpunkte aufgebaut.
Natürlich sind sehr viele umgekommen und das nicht nur durch Angriffe.
Wer hier vorbeikommt, sollt sich Zeit nehmen für das Museum.
Mir kam immer wieder zwischendurch ein Satz in den Sinn, den ich mal gelesen hab: Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!
Wenn die Menschen den Wahnsinnigen, die meinen einen Krieg führen zu müssen, nicht folgen, dann stünden sie ohne Heer da... und das auf beiden Seiten.
...nur so ein Gedanke...

Sonntag, 14. Juni 2015

Tag 27, Gewitter machen schnell

Liebe Menschen,
der Morgen begann mit Sonnenschein und vielleicht mit dem einen oder anderen Geräusch, das es durch die Ohropax-Schlafton-Abwehr schaffte. Als ich am Weg Richtung Köderkopf war, hatte ich schon so eine Vorahnung... kaum am Steig, da krachte es auch schon und der Blick nach oben bestätigte: da oben geht's heut nicht drüber! Beim nächsten Donner war ich bereits am Rückzug und auf einem flutschigen Waldsteig zur Unteren Bischof Alm.

Tag 26, Almen- oder Auenland?

Liebe Menschen,
heute war wieder ein Tag der Extraklasse. Das Gehen war gut, das Wetter hat gehalten, die Wegvariante über die Almen im nördlichen und somit Kärntner Bereich war eine super Entscheidung. Ich wollte nur bis zur Straninger Alm, aber fühlte mich so fit, dass ich weiter gegangen bin und nach dem Doping (einem Schwarztee) in 1 3/4h - statt in 3 laut Führer - hierher düste. Ich sag ja immer Koffein soll man nur zu sich nehmen, für besondere Beanspruchung, dann schießt das ein in die Blutbahn, dass es gleich so raschelt. Inzwischen bin ich sogar gelaufen! ^^

Freitag, 12. Juni 2015

Tag 25, als der Rucksack ungewollt leichter wurde

Liebe Menschen,
der Weg heute war nicht beschwerlich und mit 14 km kurz gehalten. Ich hatte Zeit um ein paar besonders schöne Blumen zu fotografieren. Heute war ich mal ziemlich wütend, weil meiner Meinung nach eine Tafel ziemlich deplatziert war und 2 Stück weiße Schoko mussten zur Beruhigung herhalten, nachdem ich eine Zusatzschleife gemacht hatte. ;)

Donnerstag, 11. Juni 2015

Tag 24 gestrandet im Kuhhimmel

Liebe Menschen,
das Aufwachen mit Blick auf die Weide und die Pferde war herrlich - natürlich inkl. Kuhglocken-Sound. :) Da war meine Stimmung (die von der Wirtin auch) gleich sehr gut!
Der Weg war heute zum Glück nicht so mühsam. Auf der Kuppe hinterm Starhand hab ich eine angenehme Pause eingelegt. Ein paar Pferde haben ganz in der Nähe friedlich gegrast und die Ruhe da oben war herrlich. Beim Abstieg sind dann vier junge Ochsen vor mir geflüchtet. Die waren ganz aufgeregt, vielleicht roch ich ja nach Bär und nicht nach Rindvieh! Egal, solang sich kein echter Bär zu mir verirrt. Ich bin ja jetzt unterm Poludnig, wo letztens einer gesichtet wurde.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Tag 23, erschöpfende Gewitterflucht

Liebe abendliche Blogleser,
ich glaube heute könnt ich die bisher meisten Höhenmeter gemacht haben, denn nach den morgendlichen rund 1000m durch wunderbaren Buchenwald gab's dann noch etwa 600 dazu. Aber vielleicht auch nicht. Ich schau da nicht so genau mit. Dank der dunklen Wolken, wollt ich mich Richtung Achomitzer Alm am 2. Anstieg besonders beeilen, was mir auch sehr gut gelungen ist. Ich war um 45min früher am Etappenziel als berechnet, aber danach war ich ziemlich "ausgezutzelt". Dafür hab ich eine riesige Nudelpfanne weggeputzt wie nix.

Dienstag, 9. Juni 2015

Ein Umweg kommt selten allein, Tag 22

Liebe Kärntnerchor-Fans ;)
wie meistens war ich auch heute wieder vor dem Weckerpiepen munter und konnte schon vor dem Frühstück packen. Langsam hab ich es mit der Gewichtsverteilung im Rucksack herausen. Das macht viel aus, wenn man ihn den ganzen Tag trägt.
Am Wurzenpass hab ich noch schnell Schoko und Trockenfrüchte gekauft - das mit der Angst vor Hunger vergeht wohl nicht so schnell.

Montag, 8. Juni 2015

Tag 21, Kärntnerchor als ganz normaler Wahnsinn

Liebe Menschen,
heute gab's bis zum Wurzenpass wieder ordentlich Kilometer auf die Schinken. 23 so ca. - und ich war positiv überrascht, denn ein paar wären schon noch drin gewesen.
Heute ging es lang bergauf, aber meistens mäßig und nur kaum steile Anstiege waren dabei. Der höchste Punkt war heute der Steinberg (Bild 1) mit tollem Ausblick auf die Julischen Alpen, die hier wirklich zum Greifen nah sind. Zeit für ein paar Blicke zurück auf den Faakersee (2) und voraus/zur Seite auf den Dobratsch (3) nahm ich mir auch. Außerdem durfte ich ein 3 Std. junges Lamm bewundern. Der Hirte hat mir erzählt, dass er dir Nachgeburt dann weit weg bringen muss und vergraben, weil Wölfe und Bären das von der Ferne riechen und sonst wissen, dass es da leichte Beute gibt. Im Vorjahr wurden einige Schafe gerissen. Heuer versuchen sie es mit Elektrozaun und Hirtenhunden.

Sonntag, 7. Juni 2015

Tag 20 oder der, an dem ich wieder langsam aß

Liebe Menschen,
meine Ankunft heute beim GH Baumgartner begann lachend, nachdem ich die (ich glaube) Wirtin begrüßte mit "Ich rieche zwar nicht gut, aber ich bringe Glück" und ihr ein 5 Minuten vorhin gepflücktes Kleeblatt überreichte. Da ich heute nach einer sehr kurzen Etappe ganz früh da war, es warm war und ich hier einen Balkon habe war heute Waschtag. Leider hab ich in meinem Eifer beide Leiberl gleichzeitig gewaschen und musste somit mit dem Essen warten bis eines trocken war. Das Ganze sah dann in etwa so aus wie beim Grillen, ich habe fleißig gewendet und gedreht bis eines wieder trocken war.

Samstag, 6. Juni 2015

Tag 19, nur ein Gipfel ;)

Mein morgendlicher Aufstieg heute war zu bald nach dem Frühstück. Zum Verdauen hatte der Körper da noch wenig Kapazität. ;) Aber der Blick auf die Julischen Alpen, die aus dem Wolkenmeer ragten, war einmalig schön.
Hier auf der Bertahütte hab ich den ersten Weitwanderer getroffen.  Werner geht den Kärntner Grenzweg. Da wurde natürlich eine Zeit lang geplaudert. Sein Rucksack ist samt Zelt, Schlafsack und Co noch etwas imposanter dimensioniert als meiner. 48 000 Höhenmeter hat dieser Weg (ich hoffe,  ich hab's mir richtig gemerkt).
Auch den früheren Träger der Hütte hab ich kennen gelernt. Früher haben sie bis zu dreimal täglich zwischen 50 und 70 Kilo hier rauf getragen. Unvorstellbar!
Der Manfred ist jetzt 75 und ist gestern bergauf singend hier angekommen. Ein alpines Urgestein. :) 1960 herum hat er eine gerade Linie von Ossiach nach Eisenstadt gezogen und ist in einem 200m-Korridor gegangen - lange vor Expedition Österreich - ohne Zelt!
Also, lauter nette Menschen hier und ich hab noch nicht die derzeit übliche Asylschimpferei gehört. Das ist mal sehr angenehm.
Morgen geh ich wieder weiter.
Bis dahin alles Liebe!
carmen


Freitag, 5. Juni 2015

Tag 18, Fliegen-Shuttle

Liebe Menschen,
heute Vormittag war wieder Jause kaufen am Programm. Diesmal in St. Jakob. Doppelt bitter: der Rucksack wieder deutlich schwerer und zu Mittag war's natürlich extrem heiß. Ein feines, etwas kühleres Rastplatzl am Bach hab ich trotzdem gefunden. :)
Ansonsten war ich heute umschwärmt. Ich kam mir vor wie der Fliegen-Shuttle-Dienst. Die stehen auf die neue Duftnote von Naturpur "olta Goaßbock". Bei jedem Schattenplatzerl schnaufte mein Körper tief durch. Kurz vor der Hütte kam noch ein großer Appetit... da half gar nichts.
Da hatte der riesen Teller Kaiserschmarren trotzdem noch Platz. Hab hier zu meiner Freude 2 Steirer getroffen, Franz und Elli aus der Leibnitzer Gegend. Und der absolute Zufall, Franz wollt auch schon immer eine Österreichrunde machen, aber er hat schon ums zigfache mehr Höhenmeter in den Beinen als ich und wäre sicher viel flotter. :)
Inzwischen alles Liebe!
carmen

Donnerstag, 4. Juni 2015

Tag 17, ein längerer Hatsch

Liebe Menschen,
so sehr es mir auch gefallen hat am Fuße des Hochstuhls, es muss auch wieder weiter gehen.
Heute waren das Haupt-Highlight die wunderbaren Mischwälder hier. Zu einem Eichhörnchen gesellte sich ein vermeintlicher Bär, der sich Stunden später als ein schlecht gepackter Rucksack erwies (der macht dann nämlich Geräusche) und ein ganz großer Schmetterling, der mir quasi zuflog oder besser -tanzte. Vor kurzem ist ein blauer kleiner auf meiner Hand gesessen, das war auch schon so unbeschreiblich schön, dieses zarte Wesen in seinem Dasein zu bewundern. Der Große von heute auf jeden Fall, schien mich zu begleiten (oder es waren Verschieden, aber gefällt die andere Variante besser). Kurz vor der Brücke über den Dürenbach setzte er sich dann auf einen Buchenzweig und glänzte in der Sonne.
Zuerst ging ich weiter, beschloss dann aber es dem Schmetterling nachzumachen und gönnte mir ein Fußbad an diesem herrlichen Bach.
Weiter lief ich dann mit den Five Fingers zur Waldkapelle Maria Elend. Ich hab eine Bitte mit Glockengeläut in die Ferne geschickt. Möge es gehört werden!
Schlussendlich bin ich nach einem langen Marsch in Rosenbach beim Matschnig gelandet, der doch kein AV-Vertragshaus  ist. Hätt ich das gewusst, hätt ich anders geplant... aber so ist das Leben eben.
Alles Liebe!
carmen geht schlafen
P.S. Musste wild lachen, als ich über den Klassiker am Boden gestolpert bin. Erkannt? ;)





Klagenfurter Hütte - Hochstuhl, Tag 16

Liebe Menschen,
heute gab's am Morgen viele Wolken, und ich dachte, dass der Regen kommt.  Hüttenwirt Sigi meinte, dass ich am Besten am Vormittag den Hochstuhl angeht, da sei weniger Wind... und er behielt Recht. :) Der Anstieg durch's Geröll war für mich anstrengend und ich war heilfroh, dass ich mich dagegen entschieden hatte vom Hochstuhl weiter zu wandern. Mit den zusätzlichen Kilos wäre das ein Gemarter geworden, aber vielleicht hätt sich eines der 9 Gams-Tiere endlich als Lamaersatz angeboten. Unglaublich wie die über das Geröll flitzen! Vor lauter Gaga beim Ankommen am Gipfel hab ich gleich mal den Bled See als Faakersee angeschaut (also Norden mit Süden verzauscht) allerdings gab mir die schneebedeckte Bergkette Rätsel auf. Und eigentlich löste sich der Denkfehler erst als ich die Klagenfurter Hütte erkannte. Da hab ich mich dann kurz geschämt, ich geb's zu. Es waren auch Leute am Gipfel, deshalb gibt's auch wieder ein Gipfelfoto von mir. Der Abstieg, den selben Weg zurück, fand ich auch nicht gleich wieder, was sich mit der betäubten Glückseligkeit beim Anblick des nahen Gipfels eventuell erklären lässt. Und ja, dann hatte ich die Wahl zwischen Geröllrutschen und mühsamem Abstieg am Weg. Nächstes Mal Geröll- das steht fest!
Dank der Regenhose im Rucksack hab ich jetzt einen leichten Sonnenbrand auf den Knien, weil ich nicht gedacht hätte,  dass es soooo sonnig wird. Die Bielschitza (Selfie) hab ich dann auch noch gleich mitgenommen. Cooler Gipfel zu dem man auf einem kurzen Kamm kommt.
Unvergessen wird mir Hüttenwirt Sigi bleiben. Irgendwie merkt man gleich, dass er schon über den Österreichischen Tellerrand hinausgeschaut hat. Hier ist er aber Chef über das innerhalb desselben und alles, was ich gekostet hab, war sehr sehr lecker! Und ich hab wirklich viel gekostet... vom Saft über die Bradlfettn bis zu die Topfennockerl. Außerdem einen ganz riesigen Dank für das Hüttenpraktikum! Was das ist bleibt ein Geheimnis, aber das ist nur bei ausgesprochen netten Menschen wie dem Sigi (siehe Foto) zu absolvieren. :) Falls jemand von euch zu ihm kommt, unbedingt liebe Grüße von mir ausrichten.
Gleich geht's weiter!

Eindrucksvoll, Tag 15

Liebe Menschen!
Zudem, dass ich heute schon das 2 Deja vu hatte - die Wanderung muss mi wohl irgendwie vorbestimmt sein - begann der Tag mit vorzüglichem Frühstück beim Dt. Peter. Ich wollt mir die Tschepperschlucht anschauen und den Tschaukofall, bin allerdings zu früh abgebogen, sodass ich von der Schlucht nicht so viel gesehen hab, dafür hab ich den Naturlehrpfad gesehen UND die Elfenquelle. Ich musste richtig schmunzeln und musste an Jenny denken. Ich trink auch aus jeder "Lockn" ;) und hab auch gleich die Flasche gefüllt.
Der Tschaukofall ist beeindruckend, die Gewalt des Wassers,  das Tosen und die Kühle. Allerdings hab ich heute noch länger die gestrigen Höhenmeter gespürt in meinen müden Beinen. Den Bodenbach entlang war es herrlich, das Rauschen des klaren Wassers und das Vogelgezwitscher waren ein schöner Background zu meinem Schrittrhythmus.
Das Bodental hab ich rasch verlassen,  weil ich in dem Mini-Geschäft das Gerede eines alten Mannes über Asyl und v.a. die Lobeshymne auf braune Vorzeit nicht ausgehalten hab. Ich bin zum Glück etwas Ballast losgeworden (ausgelesenes Buch, durchwanderte Karte, abgehakte Wanderführer-Seiten) und hoffe wirklich, dass alles ankommt. Die Dame an der Kasse hatte leider keine Ahnung, wieviel es kosten wird. Und ich hoffe, das Geld, das ich ihr gegeben habe, reicht. Eigentlich hat's so ausgesehen, als käme ein Gewitter, deshalb hab ich die Marchenwiese ausgelassen, aber es hat gehalten. Der Stinze-Steig hat mir richtig gefallen - Fels unter den Fingern! :)
Die Klagenfurter Hütte liegt traumhaft. Der Hochstuhl steht imposant vor mir. Der wird morgen erklommen. ;)
Alles Liebe!

Dienstag, 2. Juni 2015

Gastpost #1 - Alles OK

Hallo zusammen!
Carmen geht es gut. Sie ist gerade auf der Klagenfurter Hütte und hat keinen Empfang. Morgen will sie den Hochstuhl machen und erstattet euch dann wieder Bericht!

Bis dahin meldet sich der gute Geist ab und zu mit einem Statusupdate :-)

Montag, 1. Juni 2015

Ferlacher Horn und andere Begegnungen, Tag 14

Liebe Menschen, heute durfte ich bei schönem Wetter aufwachen... und die Kuhglocken verliehen dem aufdringlichen Wecker etwas Wander-Charme.